Dragons Flying High

Freitag nach der Arbeit führte uns unser Weg einmal mehr nach Pratteln, die Dragons and Witches Tour machte Halt im Z7 mit Bloodbound, Crystal Viper, Thobbe Englund und Rexoria. Geballte Metal Power, wie sie mir gefällt!

Friday after work our path led us once more to Pratteln, the Dragons and Witches Tour was stopping at Z7 with Bloodbound, Crystal Viper, Thobbe Englund and Rexoria. Concentrated Metal Power as I like it! read more

An diesem Abend war das Z7 gemütlicher, als ich es bisher erlebt hatte, eine kleinere Bühne war an der Seite aufgebaut worden und der Raum mit Stellwänden optisch verkleinert, Mini Z7 nennt sich das dann. In dieser Konstellation drehten wir dem aufgehenden „Vollmond“ den Rücken zu, und haben ihn (zum Glück) verpasst. Diese kleinere Bühne hatte keine Wellenbrecher davor, somit war man in der ersten Reihe schon beinahe auf Tuchfühlung mit den Künstlern. Wir (Laju, Purple, Leed und ich) installierten uns in der „Bassisten Ecke“ zusammen mit ein paar kleinen vorwitzigen und flauschigen Begleitern. Diese stellten noch allerlei Unsinn während der Konzerte an, ist ja so nichts Neues.

Den Abend eröffnete Rexoria, eine junge Melodic Metal Band aus Schwedens Süden. Ich bin ein wenig eigen, was Frauenstimmen im Metal Bereich angeht, sprich ich mag sie oft nicht, aber Frida Ohlin hat mich von Anfang an von sich überzeugt. Genau so wie der Sound der Band im Ganzen. Auf ihrer ersten Europa Tour haben sie durchaus den einen oder anderen Fan dazugewonnen, und ich hoffe, dass sie uns wieder besuchen. Nachdem Lady Fluffington gleich zu Beginn der Technik ein wenig näher gekommen ist als nötig, versuchen wir auch, in Zukunft ein wenig besser auf sie zu achten, aber Einhörner sind halt eigenwillig.

Während der ersten Umbaupause wurde ein Mikrofonständer direkt vor die Nase unserer flauschigen Begleiter gestellt, und die wussten natürlich nichts besseres zu tun, als darauf herum zu klettern. Da waren sie auch noch bei Beginn des Konzertes von Thobbe Englund mit seiner Band und haben dem Bassisten ein wenig Gesellschaft geleistet. Thobbes aktuelles Solo Album Sold my Soul besticht vor allem mit klassischem Hard Rock und Heavy Metal, live bringt er aber auch immer wieder mit seinen Gitarren Soli das Publikum zum toben. Mein persönlicher Favorit ist eindeutig Steel & Thunder, aber die kleine extra Lektion in Schwedisch zu Trägen Vinner hat ebenso Laune gemacht. Um diesen Text allerdings zu verstehen,.  benötige ich noch einige Zeit mit meinem eigenen Schwedisch Kurs.

Schon bald war es Zeit für Crystal Viper, eine polnische Heavy Metal Band rund um Marta Gabriel. Die charismatische Frontfrau dreht von Anfang an richtig auf, es wird laut und stürmisch. Am Auftritt der Polen ist nichts auszusetzen, nur werde ich einfach nicht richtig warm mit ihrer Musik. Daher überlassen wir den Platz an der Front einigen Fans von Crystal Viper und stärken uns für das, was noch kommt.

Nach einer letzten Umbaupause betritt Bloodbound die Bühne, mein persönliches Highlight des Abends. Für einmal hatten wir keinen Bassisten, sondern einen Gitaristen direkt bei uns stehen, könnte daran liegen, dass Anders Broman im Elternschaftsurlaub ist und für die Tour nicht zur Verfügung stand. Der Bass wurde Playback eingespielt, dies wurde durchaus schon bei anderen Bands so gemacht. Ebenso abwesend war einer der beiden Gitaristen, Thobbe Englund ist auf der ganzen Tour an dieser Stelle eingesprungen, definitiv kein schlechter Deal. Da der Drummer der Band diese letzten Dezember verlassen hatte, wurde auch hier Ersatz benötigt. Mit Kalle Löfgren ist diese Stelle hervorragend besetzt worden, vielleicht könnte er ja gleich bleiben?

In dieser Konstellation wurde uns ordentlich eingeheizt. Die Setlist beinhaltete natürlich Songs vom neuen Album War of Dragons, und zwar eine Auswahl, die ich sehr begrüsste, waren doch meine persönlichen Favoriten dabei. Bei Stand and Fight war ich ja bereits im Vorfeld überzeugt, dass man dieses Lied unbedingt live spielen muss, und ich wurde nicht enttäuscht. Auch Dragons are Forever liess die Bude kochen, aber ebenso einige der älteren Stücke wie Moria und When All Lights Fail wurde begeistert aufgenommen und gefeiert. Meiner Meinung nach war die Songauswahl eine absolut runde Sache, die Band hatte eine sehr gewinnende Ausstrahlung und die erste Headliner Tour der Schweden ohne Diskussion wohl verdient.

The Z7 was much cozier than I usually experienced, a smaller stage was built up at the side wall und partition walls made the space look smaller, the so called Mini Z7. In this set up we had the rising full moon in our backs and (luckily) missed it. This smaller stage had no photographer’s pit and so the first row could almost touch the musicians. We (Laju, Purple, Leed and I) positioned ourselves at the “bass player corner”, together with some small, cheeky and fluffy companions. Those were up to quite some nonsense during the concerts, nothing new there.

The opening act of the evening was Rexoria, a young Melodic Metal band from the south of Sweden. I’m a little particular concerning women’s voices in the metal range, you can say I often don’t like them, but Frida Ohlin won me over instantly, even so the sound of the band as a whole. On their first European tour, Rexoria definitely added some people to their fan community and I hope they come back for some more. After Lady Fluffington checked out some stage equipment a little bit too closely, we promise to try to rein her in to some degree, but unicorns are wayward beings.

During the first stage modification, somebody placed a microphone stand right in front of our fluffy companions and they had nothing better to do than to climb on it. Still there at the beginning of Thobbe Englund’s set, they kept the bass player company. Thobbe’s recent solo album Sold my Soul impresses particularly with classic hard rock and heavy metal, live he still drives the audience wild with his guitar solos as well. My personal favourite is clearly Steel & Thunder, but the extra Swedish lesson for Trägen Vinner I definitely enjoyed. To really understand the text, I need much more time studying my own Swedish lessons.

Then it was time for Crystal Viper, a Polish heavy metal band around Marta Gabriel. The charismatic lead singer is going full throttle from the beginning on; it is getting loud and boisterous. There is nothing to complain about the performance, I just don’t warm up to their music. Therefore we left our front row place to some fans of Crystal Viper and got some food to strengthen ourselves for the upcoming last concert.

After a last break with stage modification, Bloodbound entered the stage, my personal highlight of this evening. This time we didn’t have a bass player right in front of us, but a guitar player, could be, because Anders Broman is on parental leave and was therefore not joining this tour. The bass was on backing track, done so before by other bands. Also not on tour was one of the two guitar players, Thobbe Englund filled in for the whole tour there, not a bad deal, right? Last but not least, the band was left by their drummer last December, so there was somebody to stand in needed as well. Kalle Löfgren did an amazing job there, how about keeping him?

In this set up the audience got fired up thoroughly. The set list included of course songs of the new album War of Dragons, a selection I wholeheartedly enjoyed, as my personal favourites were part of it. Stand and Fight is a song, that I was convinced beforehand that it needs to be played live, and I was not disappointed at all. Likewise Dragons are Forever brought the crowd to the boil, just as some older songs like Moria and When All Lights Fail. In my opinion the song selection was a well-rounded package, the band had a very winning presence and their first headliner tour absolutely well deserved.

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