Zomerfolk Festival 2016

Seit 2013 veranstaltet die Band Rapalje ein eigenes 2-tägiges Festival im Norden von Holland, genauer gesagt im wunderschönen Stadtpark von Groningen, das Zomerfolk Festival. Schon seit wir das erste Mal von dieser Veranstaltung gehört hatten, wollten wir dahin. Bisher ist es bereits an unserer Ferienplanung gescheitert, dieses Jahr hingegen hat es endlich geklappt.

Allgemeiner Eindruck

Das Festivalgelände ist eine grosse Wiese im Stadtpark von Groningen, umringt von Wald. Obwohl das Festival gut besucht war, war es in keinster Weise beengt, im Gegenteil, unter den Sonnensegeln fanden wir immer ein Schattenplätzchen. Zwischen Bühne, Pub-Zelt und Markt- und Verpflegungsständen ist noch genug Raum um sich relativ ungehindert zu bewegen und für die Kinder zum spielen. Alles wirkt gemütlich, entspannt und stressfrei, wie ein Familienpicknick im Park.

Essen und Trinken

Das Angebot war vielfältig und was ich probiert habe, schmeckte sehr gut, ebenso waren die Preise in Ordnung. Besonders angetan hat es mir der Burger von den Cooking Highlandern, klingt vielleicht langweilig, aber war es keinesfalls. Egal bei welchem Andrang, die Burger waren perfekt gebraten, aussen gut angebraten, innen noch leicht rosa und sehr saftig. Dazu gab es eine eigens kreierte würzige Cajun-Sauce und Salat im Brötchen. Wer nach dem Essen gerne einen Kaffee trinkt, hatte die Qual der Wahl am Kaffeestand, ob Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato, es gab alles, auch in veganer Variante.

Nichts probiert habe ich hingegen am Insektenstand, tolle Idee, aber nicht wirklich was für mich.

Ein kleiner negativ Punkt gab es bei den Getränken, leider gab es nur kleine Becher (ca. 2dl) mit alkoholfreien Getränken, und da es relativ warm war, waren diese immer gleich wieder leer. Wir haben dann für den zweiten Festival Tag selber etwas an Getränken mitgebracht.

Bands

Das Line-up war ein Querschnitt durch die Folk Szene, über American Folk , Rockfolk bis Medieval Celtic Folk Rock und Irish Music. Neben Rapalje waren das Harmony Glen Trio, Flannery, Filthy Nelly, The Dolmen, The Kilkennys, die Amsterdam Klezmer Band, The Shannon, The Doggy Few und Off Limits dabei.

Besonders gut haben mir The Dolmen, The Kilkennys und Flannery gefallen, und natürlich Rapalje.

The Dolmen hat bei ihrem Auftritt am Sonntag Nachmittag noch Leute mit auf die Bühne geholt, die sie unterstützt und an sie geglaubt haben, namentlich Sebastiaan Hidding von Flannery und Rapalje.

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Mehr Bilder gibt es auf meiner Facebook Seite.

Rahmenprogramm

Im Pub-Zelt haben einige der anwesenden Musiker spontane Platzkonzerte während des Bühnenumbaus gegeben. Da sich die Musiker auch mal Verstärkung aus anderen Bands geholt haben, erhielt das Ganze den Charakter einer Jam-Session, durchaus ein kleines Highlight der Veranstaltung.

Wer gerne etwas Neues ausprobieren wollte, konnte das in verschiedenen Workshops tun. Im Angebot war Bogenschiessen, Schwertkampf, Irish Dance, Geschichten erzählen und Rollenspiel. Da David von Rapalje der Initiator des Festivals war, durfte natürlich eine Pipeband mit Dudelsack Workshop auch nicht fehlen. Leider haben wir keines der Angebote wahrgenommen und daher kann ich nicht viel mehr darüber sagen.

Ausserdem gab es auch noch ein Kinderdorf mit Heu/Strohspielplatz.

Fazit

Dieses Festival ist auf jeden Fall einen Besuch wert, sowohl vom Line-up (dieses Jahr) als auch von der Atmosphäre her. Ich werde dies definitiv für die Planung nächstes Jahr im Hinterkopf behalten.


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