Fünf Länder in zwei Tagen

Schon seit einiger Zeit wollten Laju und ich zum Zomerfolk Festival von Rapalje nach Groningen reisen. Bisher hat es immer mit unserer Ferienplanung kollidiert, dieses Jahr hat es nun endlich geklappt.

Angefangen hat alles letztes Jahr, der Vorverkauf der Early Bird Tickets wurde gestartet als ich gerade zur Rekonvaleszenz nach einer Operation einige Zeit nicht arbeiten durfte. Also hatte ich den Auftrag, uns solche Tickets zu besorgen. Mit diesem Tickets ist ein Goodie Bag am Festival verbunden, von denen wir nur Gutes gehört hatten. Nach einigen Schwierigkeiten wegen Serverüberlastung, ich war erstaunlicherweise nicht die Einzige, die Tickets kaufen wollte, konnte ich nach 30 Minuten dann doch noch unsere Tickets ausdrucken.

Die Entfernung von unserem Startpunkt bis nach Groningen, wo das Festival stattfand, ist nicht gerade klein, daher planten wir gleich eine längere Reise. Die erste Etappe führte uns nach Luxemburg. Der erste Boxenstopp bescherte uns gleich eine technische Neuheit auf der Toilette der Raststätte. Hier werden die Hände nach dem Waschen direkt unter dem Wasserhahn getrocknet, netterweise hängt auch gleich eine Anleitung da.

Der Rest der Fahrt via Frankreich war relativ ereignislos und so trafen wir am frühen Nachmittag in der Hauptstadt des kleinen Fürstentums ein. Da wir nur eine Nacht bleiben wollten, hatten wir uns schnell im Hotel Bristol eingerichtet und waren bereit für einen Stadtbummel.IMG_2753 In der Stadt war Feststimmung, sollte doch der Nachtmarathon an dem Tag stattfinden. Für mich war es der erste Besuch und ich war beeindruckt von der einladenden Mischung aus Grünflächen, Altbauten und sogenannten modernen Glaspalästen. Nachdem ich meine Einkäufe getätigt hatte (nicht ganz richtig, aber das ist eine andere Geschichte), haben wir uns nach einem Restaurant für das Abendessen umgesehen. Per Zufall sind wir auf die (oder das?) Brasserie-Restaurant Um Dierfgen gestossen, die Menükarte versprach luxemburgische Spezialitäten und das Lokal machte einen sehr einladenden Eindruck. Wir wurden nicht enttäuscht. Meine Königinnenpastete war super lecker und auch Laju schien ihr Kalbskopf zu schmecken. Auf dem Rückweg zum Hotel, haben wir uns noch einen Cocktail und einen Kaffee in der Lounge des City Hotels gegönnt und den Läufern des Marathons in der einsetzenden Dunkelheit zugeschaut.  Danach haben wir uns in unseren Schuhkarton unser Hotelzimmer zurückgezogen und leider eine etwas ungemütliche Nacht verbracht, das Bett war definitiv nicht breit genug für zwei Erwachsene die keine intime Beziehung haben.

Am nächsten Tag ging es nach dem Tanken weiter Richtung Holland. Unser nächster Halt war in Winterswijk geplant und wir hofften auf eine etwas komfortablere Unterkunft. Zuerst führte uns Yannick über deutsche Autobahnen Richtung Norden, den Grenzübertritt nach Holland machten wir dann aber via Haupt- und Nebenstrassen, haben uns sozusagen nach Holland hinein geschlichen. Schnell hatten wir unsere neue Unterkunft das Hotel Café Restaurant Bulten erreicht und waren auf Anhieb davon angetan. Unser Zimmer war sehr grosszügig geschnitten und das Bett mindestens doppelt so breit und doppelt so bequem wie die Nacht zuvor. Das Bild auf der Homepage des Hotels ist nicht einfach gut fotografiert, sondern zeigt was man kriegt. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns entschieden im Hotel Restaurant zu essen und auch hier war es hervorragend. Hierher würden wir definitiv wiederkommen.

Müde wie wir waren gingen wir relativ früh ins Bett, der nächste Tag versprach anstrengend zu werden. Einkaufen im Megastore und später unser „Camp“ aufzubauen und einzurichten.

Fotos: Gwen und Laju


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